10 Tipps für eine reibungslose Quali-Season

Qualifier können stressig sein. Oft fallen mehrere Wettkämpfe in dieselbe Qualifierzeit. Man möchte so gut wie möglich abschneiden. Und für den Veranstalter muss man das Ganze (aus Fairnessgründen) mitfilmen. Dies ist ein ungewohntes Setting und kann den Stress zusätzlich erhöhen.

Genug Zeit einplanen Plane genug Zeit ein. Damit du nicht gestresst starten musst, alles sauber aufbauen kannst, mehrere Setups testen und alle Linien kleben kannst. Wenn du direkt mit einem no rep startest, hast du nichts gewonnen.

Vorbereitet kommen nimm ein Stativ für die Kamera mit (es ist ärgerlich, wenn die Kamera mitten im Workout runterfällt und du die Quali neu machen musst), ein Massband oder einen Doppelmeter, Tape und alles was du für das Workout benötigst.

Genug Platz einplanen Hast du alles in der Openbox, das du benötigst? Schau aufs Klassenprogramm, damit das benötigte Equipment auch frei ist. Plane etwas mehr Platz ein als für ein normales Training, du musst das Workout von bisschen weiter weg filmen können. Sprich dich mit anderen ab, welche zur selben Zeit trainieren, dass dir niemand ins Bild läuft. Oder aber plane die Quali eher zu Randzeiten, wenn es dein Alltag zulässt.

Befasse dich mit dem Infomaterial Ja, es ist mühsam, aber lies alles genau durch. Auch Passagen, welche ähnlich klingen und du scheinbar schon auswendig kannst. Plötzlich ändert ein Veranstalter seine Bedingungen und du musst dich persönlich vorstellen oder aber das Equipment nach statt vor dem Workout filmen (Ich filme meist vor und nachher, um allfällige Missverständnisse vorzubeugen). Auch Movement Standards können von Wettkampf zu Wettkampf abweichen und ändern sich auch bei Crossfit über die Jahre.

Plane Re-Dos ein, aber sei realistisch Starte, wenn möglich nicht erst in der letzten Qualiwoche mit dem ersten Workout. Falls etwas gar nicht geklappt hat oder du merkst, dass das Video ungültig ist, hast du so Zeit es nochmals zu machen. Sei aber realistisch: Hast du die Reihenfolge vertauscht, ist das Video ungültig oder hast du viele no reps, so dass dir ein Penalty droht, dann lohnt sich ein redo. Andernfalls investierst du lieber in strukturiertes Training, damit du dich nächstes Jahr qualifizierst.

Proberunde filmen Filme unbedingt alle Movements vorher ab, damit du die Kameraposition validieren kannst. Es müssen alle Standards beurteilbar sein oder manchmal auch spezifische Floorplans eingehalten werden. Teilweise werden auch spezielle Winkel erfordert (z.B. 45° zum Athleten). Mache dir mit Tape oder Chalk Markierungen am Boden, dass du weisst, wo Kamera und du stehen müssen.

Hol dir jemanden zur Hilfe Alle diese Tipps kannst du alleine umsetzen, aber wenn möglich, ist es immer einfacher mit Hilfe. Frag jemanden aus dem Gym, ob er hinter der Kamera assistieren möchte oder Reps zählen will. Achtung: Sei dir selbst bewusst, ob es ein no rep war oder nicht, vor allem wenn du jemanden mit wenig Erfahrung fragst.

Lieber einen Rep mehr Falls du unsicher, ob das ein no rep war, mach lieber noch einen zusätzlich zur Sicherheit. Ein Penalty ist schlimmer, wie ein paar Sekunden mehr auf dem Leaderboard.

Leave no doubt Mache so saubere Reps, dass es keine Diskussionen gibt. Wirf den Wallball klar über die Markierung und strecke dich im Deadlift mit kleiner Pause, dass der Judge gar nicht beginnt an deinem Rep zu zweifeln. Du bist selbst für eine saubere Ausführung verantwortlich

Lade alles rechtzeitig hoch Lade die Videos direkt hoch, wenn du sie gemacht hast und trage die Scores ein. Warte nicht bis zur letzten Minute, um allfällige technische Problemen vorzubeugen. Es wäre schade, wenn du die Quali gemacht hast, aber nicht eintragen kannst.

Zurück
Zurück

Ernährung einfach gemacht